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Colloquium der Plattform Biodiversität – Gipfel im Klimawandel. 25 Jahre Projekt GLORIA in Südtirol

Der Klimawandel beeinflusst Ökosysteme weltweit. Die Pflanzenwelt oberhalb der Waldgrenze ist in besonderem Maße durch die rapide fortschreitenden Klimaveränderungen betroffen. Um diese Veränderungen besser dokumentieren zu können, wurde im Jahr 2001 das internationale Forschungsnetzwerk GLORIA begründet. In diesem Projekt werden die Änderungen der alpinen Vegetation in mittlerweile 130 Gebirgsregionen weltweit nach einer einheitlichen Methode erforscht. Von Anfang an mit dabei waren zwei Gebirgsregionen in Südtirol, nämlich die Dolomiten und der Naturpark Texelgruppe.

Martin Mallaun berichtet über spannende Ergebnisse, die dieses Forschungsprojekt in den letzten 25 Jahren in Südtirol und ganz Europa lieferte. Daneben werden in dem Vortrag die Geschichte des Projekts und die Forschungsmethoden erläutert, sowie Einblicke in die Geländearbeit im Hochgebirge gegeben.
Im Anschluss an den Vortrag sprechen Martin Mallaun, Brigitta Erschbamer und Peter Schönswetter im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der alpinen Pflanzenwelt im Zeichen des Klimawandels. Dabei teilen sie ihre langjährigen Erfahrungen aus der Forschung, tauschen unterschiedliche Perspektiven aus und gehen der Frage nach, welche Veränderungen in den kommenden Jahrzehnten auf die alpine Flora zukommen könnten.

Martin Mallaun ist Botaniker und international tätiger Konzertmusiker. Seit 2001 ist er eng mit dem GLORIA-Projekt verbunden und hat zahlreiche Forschungsarbeiten in Italien, Österreich und der Slowakei durchgeführt. Daneben arbeitet er für Universitäten, Nationalparks und weitere Umwelt- und Naturschutzeinrichtungen.
GLORIA steht für „Global Observation Initiative in Alpine Environments“, also eine globale Initiative zur Beobachtung alpiner Vegetation

Das Colloquium beginnt um 18.00 Uhr und wird auf  Deutsch gehalten. 

MEDIA CONTACT

Margot Schwienbacher / Julia Strobl

Margot.Schwienbacher@eurac.edu / Julia.Strobl@eurac.edu

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